Reiseprogramm 2017-2018


Ostkreta 31.3. - 7.4.2018 (8 Tage)

Reisekosten pro Person im Doppelzimmer CHF 1900

Einzelzimmerzuschlag CHF  100

 

Reiseprogramm

Anmeldung

 

 

 

 



Kreta, die südlichste Insel Europas befindet sich am Schnittpunkt von drei Kontinenten (Europa, Afrika und Asien). Auf Kreta ist die erste europäische Hochkultur entstanden. Der Göttervater Zeus wurde in einer Berghöhle auf der Insel geboren. In der Gestalt eines Stiers entführte er die schöne Prinzessin Europa nach Kreta und gab so unserem Kontinent den Name.

Wir besuchen den rätselhaften minoischen Palast Phaistos, die minoische Siedlung Agia Triada und das grossartige archäologische Museum in Heraklion.

Wir wandern durch die vielfältige Landschaft der Schlucht Kato Zakros und erkundigen die einmalige Frühlingsvegetation mit den zahlreichen Endemiten. Nach dem Mittagessen in der Taverne direkt am Meer besuchen wir einen der vier minoischen Paläste der Insel.

Wir unternehmen eine Schifffahrt auf die Insel Spinalonga und entdecken die venezianische Burg.

In den mystisch stimmungsvollen Klöstern und Kirchen entdecken wir die byzantinischen Fresken und Ikonen.

Wir wandern durch einen der zwei kretischen Dattelpalmenwälder (Phoenix theophrasti).

In der Kourtaliotis Schlucht haben wir die Möglichkeit mit etwas Glück Gänsegeier zu beobachten.

Wir entdecken die Ruinen der dorischen Siedlung Lato.

Wir besuchen die minoische Nekropole Armeni, eingebettet in einen seltenen Walloneneichenwald mit zahlreichen blühenden Orchideen.

Die Abende geniessen wir in einer Taverne mit griechischen Spezialitäten meist direkt am Meer und lassen den Tag mit einem Glas lokalen Weins ausklingen.


 

Skyros 14.4. - 21.4.2018 (8 Tage)

 

Reisekosten pro Person im Doppelzimmer CHF 1900

Einzelzimmerzuschlag CHF 100

 

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Die griechische Insel Skyros gehört zusammen mit Skiathos, Skopelos und Alonnisos zu der Inselgruppe der Nördlichen Sporaden (Βορειες Σποραδες) in der Ägäis. Während der südliche Teil der Insel gebirgig, karg, steinig und unbewohnt ist, ist der etwa gleich gross nördliche Teil, in dem fast alle Inselbewohner leben, von üppiger Vegetation und grossen Aleppo-Kieferwäldern (Pinus halepensis) geprägt. Höchste Erhebung der Insel ist mit 792 m ü.M. der aus Kalkstein bestechende Berg Kochylas. Hier brütet vom April bis Juli der seltene Eleonorenfalke (Falco eleonorae), dies sind 85 % der weltweit grössten Population dieser Vogelart. Sie überwintern vor allem auf Madagaskar.

Zwei seltene endemische Pflanzen wachsen auf der Insel: Scorzonera scyrica und Aethionema retsina.

Der Hauptort Chora gilt als eines der schönsten Dörfer der Ägäis. Hier befinden sich das Kloster Heiliger Georg und das Archäologische Museum.

Skyros ist seit dem Mesolithikum besiedelt. In Strandnähe von Palamari haben Archäologen eine Bronzesiedlung aus der Zeit 2500 bis 1800 v. Chr. ausgegraben. Sie konnten belegen, dass es sich um eine Hafensiedlung handelte, die einst ein wichtiges Handelszentrum in der Ägäis war.

In der sichelförmigen Bucht mit Sandstrand von Kalamitsa liegt ein wertvolles Feuchtgebiet. Im Frühling und Herbst ist dies ein ornithologisches Paradies mit zahlreichen Zugvögel (unter anderem Braunsichler, Nachtreiher, Seidenreiher und Purpurreiher).


Chios 8.4. - 15.4.2017 (8 Tage)

 

Reisekosten pro Person im Doppelzimmer CHF 1900

Einzelzimmerzuschlag CHF 100

 

Reiseprogramm

Anmeldung

 

 

Chios ist die fünftgrösste griechische Insel mit 52’000 Einwohnern und einer Fläche von 842 Quadratkilometer (etwa dreimal die Fläche des Kantons Schaffhausen). Im 6. Jahrhundert v. Chr. hatte die Stadt Chios, die an der Stelle der heutigen Inselmetropole stand, 80'000 Einwohner.

Die duftende Insel Chios beherbergt abwechslungsreiche Strände, charaktervolle mittelalterliche Dörfer und

eindrückliche byzantinische Kirchen und Klöster mit prächtigen Mosaiken. Im fruchtbaren südlichen Teil der Insel befinden sich die einmaligen Mastixbaum-Haine und die duftenden Orangen-, Zitronen- und Mandarinengärten.

Der Mastixbaum (Pistacia lentiscus var. Chia) ist mit der Insel seit Jahrhunderten verbunden. Er wird nur im südlichen Teil der Insel kultiviert, wo die winterlichen Temperaturen selten unter null Grad fallen. Über 2 Millionen Mastixbäume wachsen auf Chios. Sie gehören einer Unterart der Familie Pistaziengewächse an, die nur auf Chios vorkommt. Die Rinde wird Mitte Juli mehrmals eingeritzt. Das aromatische Harz wird nach einem Monat gesammelt. Jährlich werden ca. 150'000 kg Mastixharz geerntet. Der griechische Historiker Herodot erwähnt, dass das aus der Rinde gewonnene aromatische Harz im antiken Griechenland

von den Menschen gekaut wurde. Hypokrates betonte die therapeutischen Eigenschaften des

Mastixbaums. Das Mastixharz wird in der Aroma- und Getränkeindustrie, in den Konditoreien, als Lack für Musikinstrumente und Möbel verwendet.

Ganz anders sieht die Nordhälfte der Insel aus mit den kargen Gebirgen. Die Insel hat eine grosse Seefahrtstradition. Mehrere griechische Reederfamilien stammen aus Chios. In einer grandiose Landschaft blühen im Frühling zahlreiche Orchideen, vier Wildtulpenarten (Tulipa praecox, Tulipa

agenensis, Tulipa clusiana und Tulipa undulatifolia) und andere botanische Kostbarkeiten.


Peloponnes 2.4. - 9.4.2016 (8 Tage)

Reisekosten pro Person im Doppelzimmer CHF 1900

Einzelzimmerzuschlag CHF 100

 

Reiseprogramm

Anmeldung



Die Halbinsel des Peloponnes beherbergt abwechlsungsreiche Strände, eine grandiose Bergwelt, fruchtbare Landschaften mit zahlreichen Oliven- und Orangenhainen. Im Altertum waren auf dem Peloponnes bedeutende Zentren der mykenischen Kultur (ca. 1600 bis ca. 1050 v. Chr.).

Die landschaftliche Schönheit der Insel mit den botanischen Kostbarkeiten und ihren einmaligen, kulturellen Zeugnissen machen den Peloponnes zu einem der beliebtesten Reiseziele des Mittelmeerraums.

Auf der Anreise besuchen wir den 6,3 km langen Isthmus von Korinth. Der Kanal machte den Peloponnes zur Insel.

Wir wandern durch die Schlucht Vyros. Peloponnes "Hohle Gasse" ist im Frühling ein botanisches Paradies.

Auf dem Inselchen Elafonisos (Hirschinsel) entdecken wir den Simos Strand, einer der traumhaftesten Sanddünenstrände Griechenlands. In der Burgstadt Monemvasia, im östlichen Finger des Peloponnes, spazieren wir durch die schönen, mittelalterlichen Wohnhäuser und zu den zahlreichen byzantinischen Kirchen.

In der Ochsenbauchbucht (Voidokilia) beobachten wir die Dünenvegetation.

Wir machen einen Abstecher bei den mykenischen Ausgrabungen vom Nestor Palast.

Wir entdecken die archäologischen Ausgrabungen und das Museum von Messend und bewundern die 9 km lange, zyklopische Stadtmauer mit dem monumentalen arkadischen Tor.

Die Region Mani ist bekannt für die legendären Wohntürme im mittleren Finger von Peloponnes. Eine Wanderung führt uns zum südlichsten Punkt des Peloponnes mit dem Leuchtturm von Kap Tainaron.

Die Abende geniessen wir in einer Taverne mit griechischen Spezialitäten direkt am Meer.


Lesbosreise 7.4. - 14.4.2018 (8 Tage)

Reisekosten pro Person im Doppelzimmer CHF 1900

Einzelzimmerzuschlag CHF 100

 

Reiseprogramm

Anmeldung


Die drittgrösste Insel Griechenlands und die achtgrösste Insel im Mittelmeer ist ein ornithologisches, geologisches und botanisches Paradies. Vogelraritäten, wie der Türkenkleiber und die Türkenammer sind in Europa nur auf Lesbos zu entdecken.

Die gebirgige Insel zählt 13 Mio. Olivenbäume. Das hochwertige Olivenöl ist die Haupteinahmequelle der Insel.

Lesbos ist die Heimat der Dichterin Sappho (geboren 612 v. Chr.) und des Philosophs und Begründers der Botanik Theophrastos (geboren 317 v. Chr.).

In der Hauptstadt erleben wir die Schätze des Archäologischen Museums und im traditionellen Panellinion Café geniessen wir einen kalten, griechischen Kaffee. 

Lesbos ist eine Trauminsel für Vogelbeobachter und einer der wichtigsten Vogelrastplätze im Mittelmeerraum. Die Insel gehört im Frühling und im Herbst während der Vogelzugzeit zum internationalen Treffpunkt der Ornithologen. Wir besuchen die schönsten Beobachtungsplätze der Insel. Mit etwas Glück können wir unter anderen Krähenscharben, Schwarzstörche, Weissstörche, Flamingos, Sichler, Löffler, Rallerreiher, Stelzenläufer, Säbelschnäbler beobachten. Die Salinen und die Feuchtgebiete locken unzählige Vogelarten an. Im Golf von Kalloni wird bis heute noch Salz gewonnen.

Die Insel hat einen grossen Pflanzenreichtum. Auf Lesbos mit einer Fläche von 1634 Quadratkilometern (kleiner als der Kanton Zürich) gedeihen 71 Orchideen Arten. In der gesamten Schweiz haben wir nur 67 Arten. Wir beobachten Pfingstrosen (Paoenia mascula ssp. arietina), Tulpen (Tulipa boeotica/undulatifolia), Azaleen (Rhododendron luteum), Theophrasts Schachblume (Fritillaria theophrasti) usw.

Wir besuchen den für Europa einmaligen versteinerten Wald im westlichen Teil der Insel. Das Naturhistorische Museum von Sigri beherbergt grossartige Funde aus dem versteinerten Wald.

Die Abende geniessen wir in einer Taverne mit griechischen Spezialitäten direkt am Meer.


Samosreise 1.5. - 8.5.2016 (8 Tage)

Reisekosten pro Person im Doppelzimmer CHF 1900

Einzelzimmerzuschlag CHF 100

 

Reiseprogramm

Anmeldung



Samos ist mit einer Fläche von 477 km²  Quadratkilometern, die achtgrösste Insel Griechenlands und eine der fruchtbarsten der Ägäis. In der Antike gehörte Samos zu den reichsten Inseln der Ägäis. Für die Schifffahrt war sie von grosser Bedeutung und unterhielt Handlungsbeziehungen bis nach Ägypten und Persien. Auf der Insel stand einst der grösste Tempel Griechenlands, den der Historiker Herodot als Weltwunder bezeichnete. Die Insel wurde damals Anthemis, die Blühende genannt.

Wir wandern zu einer der landschaftlich reizvollsten Gegenden der Insel von Potami zu den Seitani-Stränden und entdecken die mediterrane Frühlingsflora.

In der Region des Kerkis-Massivs im Südwesten der Insel suchen wir die gelbblühende, seltene Pflanze Grossfrüchtige Traubenhyazinthe (Muscari macrocarpum).

Wir besuchen die Ausgrabungen von Heraion, das antike Heiligtum der Fruchtbarkeitsgöttin Hera und erläutern die Wichtigkeit des Keuschlammstrauchs (Mönchspfeffer). Das Archäologische Museum von Samos-Stadt zeigt die eindrücklichen Funde aus dem Heraion. Wir bewundern die fast fünf Meter hohe, kolossale Statue "Kouros von Samos".

Wir machen einen Abstecher zum zweieinhalb Jahrtausende alten Eupalinos-Tunnel. Das Meisterwerk der Ingenieurkunst, die 900 m lange Wasserleitung galt im Altertum als Weltwunder und sicherte die Wasserversorgung der Insel.

Die Abende geniessen wir in einer Taverne mit griechischen Spezialitäten meist direkt am Meer.


Botanische Exkursion "uf der Gräte"   (Randen Kanton Schaffhausen)         19.6.2016

Exkursionskosten pro Person CHF 50


Wir unternehmen eine botanische Wanderung im Naturschutzgebiet "uf der Gräte" im Schaffhauser Randen (östlicher Teil des Schweizer Juras) bei Merishausen. Wir entdecken eine reichhaltige, wärmeliebende Flora mit zahlreichen Orchideenarten. Die Vegetation der Magerwiesen ist durch das trockene Klima geprägt.Unterwegs entdecken wir botanische Kostbarkeiten wie Hummel-Ragwurz (Ophrys holosericea), Spitzorchis Anacamptis pyramidalis, Blasses Knabenkraut (Orchis pallens)Bayrischer Bergflachs (Thesium bavarum), Weiden-Alant (Inula salicina), Weidenblättriges Rindsauge (Buphthalmum salicifolium), Schwarzwerdender Geissklee (Cytisus nigricans), Bunte Kronwicke (Securigera varia=Corinilla varia), Berg-Kronwicke (Coronilla coronata) und Acker-Wachtelweizen (Melampyrum arvense).

 


Botanische Exkursion Unterengadin und Schweizer Nationalpark               16.7. - 17.7.2016

Exkursionskosten pro Person CHF 100


Die Wanderung beginnt beim Parkplatz Prasüras 1690 m (Postauto Haltstelle S-chanf Nationalpark).

Prasüras - Varusch Hütte - Val Trupchun - Alp Purcher 1858 m - Alp Trupchun 2040 m

Unterwegs entdecken wir botanische Raritäten wie Moosglöckchen (Linnaea borealis), Straussblütige Glockenblume (Campanula thyrsoides), Alpenrebe (Clematis alpina) und Gaudin's Kreuzkraut (Thephroseris tenuifolia). Im Val Trupchun haben wir gute Chancen Rothirschrudel und Adler zu beobachten.

Am zweiten Tag wandern wir entlang dem Unterengadiner Panorama Höhenweg von Guarda (Heimat des Schellen-Ursli) nach Ardez.


Toskana 22.10 - 29.10.2016 (8 Tage)

Reisekosten pro Person im Doppelzimmer CHF 1900

Einzelzimmerzuschlag CHF 100

 

Reiseprogramm

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Die Toscana war Schauplatz einer der einflussreichsten Entwicklungen der Kunstgeschichte. Ihre Meisterwerke dokumentieren den Übergang von der stilisierten, mittelalterlichen Kunst zur Schönheit und Vollkommenheit der Hochrenaissance. Die Renaissance hat ihre Wurzeln in der Toskana. Inspiriert von der Kunst der Antike, war das Ziel eine "Wiedergeburt" der klassischen Ideale.

Die Bewohner der Toskana definierten sich nicht als Nachfolger der Römer, sondern der Etrusker. Um 900 v. Chr. kamen die Etrusker wahrscheinlich aus Kleinasien und besiedelten, angelockt durch Mineralvorkommen, einen Landstrich, dem sie den Namen Etrurien gaben (heute Toskana). Im etruskischen Museum von Chiusi (Museo Nationale Etrusco) entdecken wir die grossartigen etruskischen Kunstwerke.

Auf unserer Reise werden wir die Türme von San Gimignano, die elliptische Piazza del Mercato von Lucca, den Schiefen Turm von Pisa, die Piazza dei Priori in Perugia, die Piazza del Campo di Siena und die Rebberge und Olivenhaine im Chianti-Gebiet entdecken.

Am Abend geniessen wir in einer Trattoria die schmackhafte Küche der Toskana und die lokalen Chianti Weine.


Florenz 17.9 - 24.9.2017 (8 Tage)

Reisekosten pro Person im Doppelzimmer CHF 1900

Einzelzimmerzuschlag CHF 100

 

Reiseprogramm

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Florenz war im Mittelalter eine der reichsten Städte und spielte eine wichtige Rolle im europäischen Handels- und Finanzwesen. Die Hauptstadt der Toskana gilt als Wiege des Humanismus und der Renaissance. Die Geschichte der Stadt ist von der mächtigen Medici Dynastie geprägt. Sie regierten Florenz von 1434 bis 1743 fast ununterbrochen. Aus der Medici Familie stammen zwei Päpste. Auf diese Art konnten sie ihre Herrschaft auch in der katholischen Kirche konsolidieren.

Wir besuchen im Palazzo Pitti die eindrückliche Gemäldesammlung der Familie Medici, den dazu gehörenden Giardino Boboli und anschliessend in der Nähe vom Forte Belvedere den Giardino Villa Bardini.

In der romanischen Kirche San Miniato erleben wir die eindrücklichen gregorianischen Gesänge der Mönche.

Eine der Höhepunkte unser Reise ist die Galleria degli Uffizi, die älteste Gemäldegalerie der Welt.

Wir besuchen die Kirchen Santa Maria Novella, Santo Spirito, Santa Trinita, den Palazzo Medici-Riccardi, die Kirche San Lorenzo, die Medici Grabmäler, den Dom und das Baptisterium. Auf der Domkuppel geniessen wir das einmalige Panorama und danach werfen wir einen Blick in die Markthalle (mercato centrale).

In der Kirche Santa Maria del Carmine befindet sich der herrliche Freskenzyklus der Brancacci-Kapelle.

In Fiesole besuchen wir die etruskischen und römischen Ruinen und das Museum Bandini.

Am Abend geniessen wir in einer Trattoria die feine florentinische Küche.